ScanCompliance.de: Website-Compliance automatisiert und beweissicher prüfen
Es gibt eine Sorte Arbeit, die niemand gern macht und die trotzdem gemacht werden muss: eine fremde Website Zeile für Zeile daraufhin abklopfen, ob sie den geltenden Datenschutz- und Internetrechtsvorgaben entspricht. Lädt sie Google Fonts von US-Servern? Setzt der Cookie-Banner schon vor der Einwilligung trackende Cookies? Ist das Impressum vollständig? Fehlt der Link zur EU-Streitschlichtungsplattform? Für eine einzelne Seite ist das eine Stunde konzentrierte Klickarbeit. Für ein Mandantenportfolio mit Dutzenden Domains ist es ein Fass ohne Boden. Mit ScanCompliance.de haben wir genau diese Arbeit automatisiert – und in beweissichere, datierte Berichte gegossen.
Das Problem: Compliance ist ein bewegliches Ziel
Wer glaubt, Website-Recht sei ein einmal erledigtes Thema, hat die letzten Jahre nicht verfolgt. Seit dem Google-Fonts-Urteil des LG München rollt eine Abmahnwelle durch das Land: Wer Schriften dynamisch von Google-Servern nachlädt, überträgt die IP-Adresse der Besucher in die USA – ohne Einwilligung ein Datenschutzverstoß. Parallel verschärfen die Aufsichtsbehörden ihre Cookie-Banner-Kontrollen, das TDDDG verlangt eine echte Einwilligung vor dem Setzen nicht-notwendiger Cookies, und seit dem 28. Juni 2025 zwingt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) viele gewerbliche Anbieter zu barrierefreien Online-Angeboten.
Für Kanzleien und Agenturen bedeutet das: Der Prüfaufwand steigt, die Fehlerquote der manuellen Kontrolle bleibt – und der entscheidende Nachteil manueller Prüfung ist, dass ihr Ergebnis flüchtig ist. Ein Screenshot von heute beweist nicht, wie die Seite letzten Monat aussah. Genau hier setzt unser Werkzeug an.
Die Idee: Prüfen, dokumentieren, beweisen
ScanCompliance.de macht drei Dinge, die zusammengehören. Es prüft eine Website technisch gegen einen Katalog von Compliance-Kriterien. Es dokumentiert jeden Befund maschinell und nachvollziehbar. Und es beweist den Zustand einer Seite zu einem bestimmten Zeitpunkt – über datierte, kryptografisch signierte PDF-Berichte, die vor Gericht und in der Mandantenkommunikation Bestand haben.
Der Kern des Produkts ist nicht der Scan an sich – Scanner gibt es viele. Der Kern ist die lückenlose, beweissichere Dokumentationskette. Ein Befund ohne Datum und ohne Signatur ist eine Behauptung. Ein signierter Bericht ist ein Beweismittel.
Die Zielgruppe ist klar umrissen: Rechtsanwaltskanzleien, die für ihre Mandanten Abmahnrisiken bewerten, sowie Web- und Marketingagenturen, die die Websites ihrer Kunden dauerhaft sauber halten wollen. Für beide Gruppen zählt nicht nur der Einzelbefund, sondern das laufende Monitoring eines ganzen Portfolios.
Was genau geprüft wird
Ein Scan arbeitet einen wachsenden Katalog von Prüfpunkten ab. Die wichtigsten Kategorien:
- Cookies & Consent: Werden vor der Einwilligung nicht-notwendige Cookies gesetzt? Entspricht der Consent-Banner den Anforderungen an eine echte, vorherige Zustimmung?
- Google Fonts & externe Ressourcen: Werden Schriften, Skripte oder Frameworks dynamisch von Drittservern nachgeladen und dabei IP-Adressen übertragen?
- Impressum & Pflichtangaben: Ist ein Impressum vorhanden, erreichbar und formal vollständig?
- SSL/TLS: Wird die Seite verschlüsselt ausgeliefert, und ist das Zertifikat gültig?
- Online-Streitschlichtung: Fehlt der nach §36 VSBG geforderte Hinweis zur OS-Plattform?
- Barrierefreiheit: Grundlegende BFSG-relevante Kriterien wie Alternativtexte, Kontraste und Formular-Beschriftungen.
- Formulare: Werden bei Kontakt- und Anmeldeformularen personenbezogene Daten ohne Absicherung erhoben?
Jeder Prüfpunkt liefert nicht nur ein „bestanden / nicht bestanden", sondern die konkrete technische Evidenz: welche Ressource von welcher Domain geladen wurde, zu welchem Zeitpunkt, mit welchem Ergebnis. Aus diesen Einzelbefunden entsteht der Bericht.
Warum die Ergebnisse belastbar sind
Eine Compliance-Prüfung ist nur so viel wert wie ihre Vollständigkeit. Viele der kritischsten Verstöße entstehen nicht im Quelltext, sondern erst, während eine Seite im Browser lädt: Ein Consent-Skript setzt Cookies, ein Marketing-Tag zieht im Hintergrund eine Schrift von einem US-Server, ein eingebettetes Video meldet sich bei einem Drittanbieter. Wer eine Website nur oberflächlich abfragt, übersieht genau diese Fälle.
ScanCompliance.de prüft eine Seite deshalb in ihrem tatsächlichen Auslieferungszustand – so, wie sie einem echten Besucher begegnet, mit allem, was dynamisch nachlädt. Das Ergebnis ist reproduzierbar, vollständig und für jeden Prüfpunkt mit der konkreten Evidenz hinterlegt: welche Ressource wann von welcher Domain geladen wurde und mit welchem Ergebnis. Statt eines pauschalen Urteils erhalten Nutzer eine nachvollziehbare Befundlage.
Beweissicherheit: Der eigentliche Mehrwert
Der Unterschied zwischen einem netten Analyse-Tool und einem juristisch verwertbaren Werkzeug liegt in der Beweiskette. Jeder Bericht bekommt einen Zeitstempel und wird kryptografisch signiert. Damit lässt sich nachträglich belegen, dass ein bestimmter Befund zu einem bestimmten Zeitpunkt exakt so erhoben wurde – und seither nicht verändert wurde. Für eine Kanzlei, die einem Mandanten ein Abmahnrisiko dokumentiert, oder für eine Agentur, die den ordnungsgemäßen Zustand einer ausgelieferten Website nachweisen muss, ist das der eigentliche Wert.
Ergänzt wird das durch ein Siegel- und Monitoring-Konzept: Domains, die sauber durch die Prüfung kommen, können ein Vertrauenssiegel führen, und ein fortlaufendes Monitoring meldet über Alerts, sobald eine bislang saubere Seite in einen problematischen Zustand kippt – etwa weil ein neu eingebautes Marketing-Skript plötzlich wieder Google Fonts nachlädt.
Die Gestaltung: Werkzeug, nicht Spielzeug
Rechtsnahe Software darf nicht wirken wie ein verspieltes Start-up-Dashboard. Wir haben ScanCompliance.de deshalb bewusst in einer editorialen, fast dokumenthaften Ästhetik gestaltet – warme Cremetöne, ein tiefes Burgunderrot als Akzent, gedämpftes Gold und eine Serifentypografie, die eher an einen Kanzleibriefbogen erinnert als an ein Tech-Produkt. Das Wappen-Signet und Leitworte wie „Ihre laufende Beweisarbeit" sind kein Zufall: Sie signalisieren der Zielgruppe, dass hier seriös und beweisorientiert gearbeitet wird.
Auch die Prüfpunkte selbst sind visuell durchkomponiert – jede Kategorie wird von einer eigenen, im Kupferstich-Stil gehaltenen Illustration begleitet. Das klingt nach Kosmetik, erfüllt aber einen Zweck: In einem Produkt, das aus vielen abstrakten technischen Kriterien besteht, geben wiedererkennbare Bildmarken den Nutzern schnelle Orientierung.
Das Geschäftsmodell: Guthaben statt Abo-Falle
Statt eines starren Abonnements arbeitet ScanCompliance.de mit einem Guthaben-Modell: Kunden erwerben Scan-Guthaben und lösen sie nach Bedarf ein – für Echtzeit-Scans, für die Aufnahme neuer Mandanten-Domains ins Monitoring oder für umfangreiche Portfolio-Prüfungen. Tarife von der Einzelprüfung bis zur Enterprise-Nutzung für große Kanzleien decken den Bedarf vom Einzelfall bis zum Dauerbetrieb ab. Der Vorteil für die Nutzer: Sie zahlen für tatsächliche Prüfungen, nicht für ein Abo, das im stressigen Monat ungenutzt bleibt.
Für wen sich das lohnt
Der Nutzen von ScanCompliance.de zeigt sich überall dort, wo Verantwortung für fremde Websites getragen wird:
- Kanzleien bewerten Abmahnrisiken für ihre Mandanten in Minuten statt Stunden – und halten das Ergebnis in einer Form fest, die auch später noch belegt, wie eine Seite zu einem bestimmten Zeitpunkt aussah.
- Agenturen halten die Websites ihrer Kunden dauerhaft sauber und werden über Alerts gewarnt, sobald eine bislang einwandfreie Seite in einen problematischen Zustand kippt – etwa durch ein neu eingebautes Marketing-Skript.
- Unternehmen mit mehreren Domains behalten den Überblick über ihr gesamtes Portfolio, statt jede Seite einzeln im Auge behalten zu müssen.
Der gemeinsame Nenner: weniger manuelle Klickarbeit, verlässlichere Ergebnisse und im Ernstfall ein belastbarer Nachweis.
Fazit: Recht wird technisch
Website-Compliance ist längst kein rein juristisches Thema mehr, sondern ein technisches. Wer heute belastbar beurteilen will, ob eine Seite abmahnsicher ist, braucht ein Werkzeug, das die Seite so sieht wie ein echter Besucher – und das Ergebnis so festhält wie ein Notar. Genau an dieser Schnittstelle steht ScanCompliance.de: als automatisierter, beweissicherer Compliance-Scanner, gebaut für Menschen, die Verantwortung für fremde Websites tragen.
Kanzleien und Agenturen, die ihr Mandanten- oder Kundenportfolio dauerhaft sauber halten wollen, können das Werkzeug direkt ausprobieren – vom einzelnen Realtime-Scan bis zum laufenden Monitoring ganzer Domain-Bestände.

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